Die beste Großsegler-Küche am Markt

Gesunde Zutaten, ambitionierte Speisen, frisch gekocht

Buffet

Der Schiffskoch lässt vor Abreise buchstäblich kubikmeterweise frisches Obst und Gemüse, Kräuter in Töpfen, auserlesenes Biobrot, gute Tiefkühlware, slow food und bestes Fleisch an Bord bringen. Ein Voraus- Team hat nach seinen Wünschen eingekauft. Unterwegs sind kein Hafenladen und kein arglos passierender Fischer vor des Kochs Kauf- Attacken sicher, derweil der Zahlmeister verzweifelt versucht, das Budget zu retten – regelmäßig erfolglos.

Das Frühstück ist kontinental mit frischem Obst und wenn möglich mit frischen Brötchen. Es gibt Ei, Schinken, Käse, guten Honig, selbstgemachte Marmeladen und reichlich Nutella. Mittags oder abends wird ein großes Menü gereicht, mal mediterran, mal maritim, mal asiatisch und mal amerikanisch. Die andere Hauptmahlzeit ist auch warm, aber etwas weniger aufwendig. Zur Kaffeezeit Gebäck, Kuchen, auch mal Selbstgebackenes. Bei Bedarf gibt es nachts einen Snack. Zu jeder Zeit stehen die Obstkisten zur freien Verfügung und wer es nötig hat, geht an den Kühlschrank.

Jeden Tag helfen drei Leute dem Schiffskoch („Backschaft“) – das sind reihum Männer und Frauen gleichermaßen. Es muss niemand zweimal ran. Besondere Qualifikation in der Küche hilft, ist aber nicht Voraussetzung. Der Koch („Captain Cook“) führt die Oberaufsicht und hat laiengerechte Ablaufpläne zur Hand. Schnippeln, schälen, waschen und spülen kann sowieso jede und jeder. Wer Küchenarbeit nicht schätzt, mag durch praktische Vorteile besänftigt werden: In der Kombüse stehen Wein, Sherry und Schokolade zur Verfügung – für Kochzwecke. Und gemächliches Kartoffelschälen an Deck kann auch was haben; mitunter gesellt sich jemand dazu, plaudert und hilft.

Grosseinkauf

Auf See wird vorzugsweise an Deck gegessen. Wenn es mal regnet, pustet oder kühl ist, bietet die Messe (Wohn- und Esszimmer) Platz, damit alle in Ruhe essen können. Mahlzeiten werden gemeinsam begonnen; zum Essen erscheint niemand mit Plastik- Raschel- Trainingsanzug, im Unterhemd oder gar barbrüstig.

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Oft finden sich in Häfen Tische und Bänke. Schnell sind sie an der Pier direkt vorm Schiff aufgebaut. Es wird gegrillt (auch Schafskäse und Gemüse) und – bis auf die Hafenwache – auch mal ein Gläschen mehr als sonst getrunken. Wein, Bier, Sekt und Sherry sind genug an Bord. Wer keinen Alkohol mag oder mögen sollte, wird nicht genötigt oder verhohnepiepelt. Das wird respektiert und unterstützt. Mineralwasser, Kaffee und Tee gibt es ohnehin zu jeder Tages- und Nachtzeit frei ("all you can drink"). Andere Getränke werden gegen kleines Geld verkauft – wer besondere Wünsche hat, sagt das bei der Anmeldung und schon ist es da.

Essen am Pier