Sommersegeln 2018

mit dem Windjammer von Dänemark über Göteborg (Schweden) nach Flensburg

Bild der Seute Deern
Seute Deern © Clipper DJS e.V.

 

Schade - da kann ich nicht, würde aber gern ein andermal: hier klicken

Windjammer: Sommersegeln 2018

Vom 8. bis 15. September mit der „Seute Deern“ von Frederikshavn (Dänemark)  über Göteborg (Schweden) nach Flensburg. Zuvor Bustransfer von Flensburg nach Frederikshavn.

 

Jedermann und jede Frau kann mitfahren. Es müssen nur Erwachsene sein – das Mindestalter ist 18 Jahre, nach oben gibt es keine Begrenzung. Wer allein in die Koje kommt (und auch wieder raus) ist willkommen. Der Altersrekord liegt derzeit bei 82 Jahren.

 

Gesamtkosten der Reise regulär: 885 Euro. Wer in Ausbildung o.ä. ist, zahlt 770 Euro.

 

Schiff von oben

 

Samstagmorgen, 8. September: Treff in Flensburg, Abfahrt. Frederikshavn liegt an der Nordspitze von Jütland. Einschiffen auf der „Seute Deern“. Die Kabinen werden bezogen, die Kojen belegt, das Gepäck verstaut. Kapitän und Steuermänner verhandeln mit der bisherigen Schiffsführung und dem Hafenmeister und machen sich mit Formalien vertraut. Der Lademeister organisiert das Stauen schier unfassbarer Mengen Vorräte. Der Koch bereitet die erste Mahlzeit vor. Es wird noch nicht das Niveau der folgenden Tage erreicht, aber auch jetzt kommt nichts aus der Dose. Schon trommelt der Erste Steuermann alle für eine Sicherheitseinweisung zusammen: Notmittel, Feuerbekämpfung, Schwimmwesten, Mensch-über-Bord. Die Toppsgäste – das sind Leute, die Masten als solche zu erkennen mögen – erklären trocken, was es mit Strippen und Schnüren, Leinen und Loten, Bilgen und Bäumen auf sich hat. Möglichst ohne derlei Fachchinesisch.

 

 

Maschine an, Leinen los, das erste Mal segelsetzten läuft noch strubbelig. Maschine aus, Seefahrt von Hand gemacht, die über Götheborg durch den Kattegat nach Süden führt. Mit etwas Glück besuchen wir Kopenhagen. Mit Sicherheit kennt der Kapitän verwunschene Inseln, wo wir uns auf dem Weg zu Leuchttürmen die Beine vertreten und auf grünen Wiesen das Abendessen grillen – mit Blick aufs Schiff auf Reede. Wer mag, schwimmt rüber; die Vernünftigen fahren mit dem Beiboot. 

Für An- und Abreise nach und von Flensburg organisiert die befreundete Reederei „Schwäbische Seefahrt“ jenseits dieses Angebots Fahrgemeinschaften, Billigtickets und Mietwagen zu Sonderkonditionen. 

Wer mitfährt, muss mit anfassen. Das hat mehr mit Sport als mit Arbeit zu tun – jeder, wie er kann. Es bleibt genug Zeit zum Ausruhen, Schlafen, Lesen, Plaudern, zum Alleinsein, für ernste Gespräche und näheres Kennenlernen. Wer Meilenbestätigungen für Schiffsführerscheine braucht, bekommt die natürlich. 

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