Anmeldung, Praktisches, Kleingedrucktes

Teilnahme- Voraussetzungen

Menschen an Deck

 

Jedermann und jede Frau kann mitfahren – egal ob Berufs- Seemensch, AmateurIn oder völligeR AnfängerIn. Der bisher älteste Teilnehmer war über achtzig; unter 18 sollte niemand sein. Menschen, die engagiert an Kompass, Küche und Keller wirken, sind genauso willkommen wie Leute, die ein wenig Nautik erlernen wollen oder aber auch Männer und Frauen, die nicht scharf auf Ausbildung und Verantwortung sind. Wer einfach Ruhe und Natur sucht, muss nicht verraten, was er im wirklichen Leben tut. Es geht darum, mit Menschen Zeit in der Natur zu verbringen, ihre Grenzen zu achten und natürlich auf den jeweils Schwächsten Rücksicht zu nehmen - Natur erleben, wie das nur auf einem Windjammer geht.
Wer besondere Qualifikationen oder besondere Handycaps hat, möge das vorher mitteilen. Dann weiß die Reederei, wie die Gruppen unter Leitung eines Nautikers, die das Schiff umschichtig fahren („Wachen“) zusammengestellt werden und worauf Rücksicht genommen werden muss. Es wird beispielsweise bei der Kojenbelegung darauf geachtet, dass ältere oder gesundheitlich angeschlagene Mitreisende, die nachts raus müssen oder nicht gut in höhere Kojen klettern können, es auch einigermaßen bequem haben.

 

Kosten

Seekarte

Die Reisen werden organisiert vom Hessischen Lloyd e.V. . Jedermann und jede Frau kann für € 845 teilnehmen; StudentInnen, Auszubildende, Bufdi etc. zahlen € 745. Wer beide Reisen bucht, zahlt € 1.590 bzw. € 1.440. Damit werden die Kosten gedeckt.
TeilnehmerInnen werden automatisch fördernde Mitglieder des Hessischen Lloyd e.V. . Die Mitgliedschaften bestehen nur für das Jahr 2019; der Mitgliedsbeitrag (€ 200) ist im Gesamtpreis inbegriffen.
Alles zusammen bedeutet das: Für 7 Tage Hochseesegeln mit Vollpension und allen Kosten (inklusive Frischwasser, Diesel, Hafengebühren, Trinkwasser, Kaffee und Tee. Exklusive Softdrinks, Bier und Wein – das gibt’s für billig Geld): € 845 Normaltarif oder € 745 StudentInnen/ Bufdi etc.- Tarif. 14 Tage gibt’s für € 1.590 / 1.440.
Mit der Anmeldung müssen € 200 für eine Reise, € 350 bei Buchung beider Reisen angezahlt werden. Die restlichen Kosten werden nach Rechnungsstellung überwiesen.
Hinzu kommt der Aufwand für An- und Abreise.
TeilnehmerInnen, die zurücktreten, gehen in jedem Fall ihrer Anzahlung (€ 200/ € 350) verlustig. Wer bis 1. Mai 2019 zurücktritt, muss die Hälfte der Gesamtkosten zahlen, wer bis 1. Juli zurücktritt 75 Prozent; bei späterem Rücktritt werden die vollen Kosten fällig. Wenn es Neubucher oder Nachrücker gibt, wird gesondert abgerechnet.

 

An- und Abreise

Strand

Die TeilnehmerInnen können an- und abreisen, wie sie wollen. Über Andreas Galm kann An- und Abreise entlang der Strecke Karlsruhe – Frankfurt/ Main – Neustadt zentral mit einer Fahrgemeinschaft im Kleinbus organisiert werden. Das ist ein Angebot der befreundeten Reederei „Schwäbische Seefahrt“ und hat nichts mit dem Hessischen Lloyd zu tun: Anfrage Fahrgemeinschaft

 

Persönliches Gepäck

Gepäck

Der Rumpf eines Großseglers ist im wesentlichen mit Kabinen, Messe (Wohn- und Esszimmer), Sanitärräumen und Maschine ausgelastet. Einen Laderaum gibt es nicht. Daher ist äußerste Zurückhaltung beim persönlichen Gepäck geboten! Auf ganz gar keinen Fall und niemalsnicht können Koffer an Bord – auch nicht in Form von Bordcases und Schminkkoffern. Die Gepäckstücke müssen in Ecken eingepasst und verformt werden. Sinnvoll sind allein Seesäcke, schlabbrige Reisetaschen oder Rucksäcke: pro Person einer – für mehr reicht der Platz nie und nimmer.
Zum Dresscode: Ein Großsegler ist keine propere Yacht, sondern ein richtiges Schiff. Leinen, Holz, Metall und Drahtseile („Wanten“ etc.) können und dürfen auch mal schmutzig, ölig, rostig oder teerig sein. Daher gilt auf See: Kleidung, die auch nachhaltige Flecken nicht übel nimmt, statt blauem Blazer und gestreiftem Matrosinnenlook. Festes Schuhwerk statt Bootsschühchen. Zum Landgang kleidet man/ frau sich um (Profis stauen die gute Bügelwäsche sorgsam gefaltet in Tüten unter die Matratze). Die Menschen in Häfen sind, was Kleidung angeht, freilich nicht verwöhnt.

In den Seesack gehören:

AnfängerInnen, die z.B. kein komplettes dichtes Regenzeug beschaffen können, sollten beim Hessischen Lloyd nachfragen, ob noch jemand eine Garnitur übrig hat – und wer was übrig hat, möge es umgekehrt der Reederei melden (Wer selbstlos was mitbringt, darf auch ausnahmsweise eine Extratasche mitführen). Wir beabsichtigen ohnehin, bei brillantem Wetter zu reisen. Und wenn es doch mal schütten sollte, sind nur wenige an Deck. Die können sich Ölzeug ausleihen, dann hängt das nasse Zeug auch nicht unter Deck rum und muffelt.

Obacht: Der Däne und die Schwedin verachten den Euro, schätzen ihre Kronen, kennen aber Geldautomaten.

 

Kleingedrucktes

Bullauge

 

Wenn die Reise aus technischen oder anderen Gründen ausfallen muss, besteht Anspruch auf volle Rückzahlung und Stornierung der Mitgliedschaften. Weitergehende Forderungen sind ausgeschlossen.
Der Hessische Lloyd und deren Mitarbeiter und Organmitglieder, die Schiffsleitung und Mitreisende sind von den TeilnehmerInnen von jeglicher Haftung freigestellt, die sich aus Unfällen während der Reise oder auf dem Weg zum oder vom Schiff ergeben könnte. TeilnehmerInnen werden automatisch Fördermitglieder des Hessischen Lloyd e.V.. Die Mitgliedschaft besteht nur für das Jahr 2019; die Beiträge sind im Reisepreis eingerechnet. TeilnehmerInnen, die zurücktreten, gehen in jedem Fall ihrer Anzahlung (€ 200/ 350) verlustig. Nach Rechnungsstellung muss der volle Reisepreis gezahlt werden. Wer bis 1. Mai 2019 zurücktritt, muss die Hälfte der Gesamtkosten zahlen, wer bis 1. Juli zurücktritt 75 Prozent; bei späterem Rücktritt werden die vollen Kosten fällig. Wenn es Neubucher oder Nachrücker gibt, wird gesondert abgerechnet.

 

Anmeldung

>>> Anmeldung zum Sommersegeln 2019 -> hier klicken