Reederei

Der Hessischer Lloyd ist eine Reederei, die selbst keine Schiffe eignet. Segelreisen werden ausschließlich durch Charter möglichst leerer Großsegler veranstaltet: Ohne vorgegebene Schiffsführung, ohne Proviant, ohne ReiseteilnehmerInnen.

Die Schiffsführung (Kapitän, Steuerleute, Bootsleute) und weiteres Personal (Koch, Arzt, Bootsleute) werden in enger Absprache mit den Schiffseignern ausgewählt. Üblich ist, dass qualifizierte Schiffsführer, die den Eignern nicht bekannt sind, Einführungsreisen unter Aufsicht der Schiffseigner absolvieren.

Proviantierung in Litauen

Die Proviantierung sollte in enger Absprache mit dem Koch veranlasst werden. Einerseits greifen die Köche und Lademeister des Hessischen Lloyd gern auf Schiffsausrüster zurück, die mit den Schiffseignern von jeher zusammenarbeiten (standardisierte Grundnahrungsmittel). Andererseits werden viele Lebensmittel, die in der Jugendsegelei Standard sind, nicht benötigt. Zusätzlich organisieren die Köche und Lademeister gesonderte Lieferungen besonderer Lebensmittel (Biobrot, Slow food etc.) .

Die Reiseteilnehmer werden vom Hessischen Lloyd gestellt. Einerseits werden Reisen für fördernde Mitglieder und zur Erfüllung der Vereinszwecke organisiert. Andererseits ist es möglich, im Auftrag von Schiffseignern besondere Zielgruppen anzuwerben. Hierbei wird mit der Partnerreederei Schwäbische Seefahrt zusammengearbeitet.

Die Schiffseigner stellen ihr Schiff pünktlich und sauber am vereinbarten Hafen zur Verfügung. Wenn ein Schiff aus meteorologischen Gründen den vereinbarten Hafen nicht erreicht, wird das zum frühestmöglichen Zeitpunkt avisiert und der Fortgang täglich kommuniziert. Eventuell höhere Transferkosten gehen zu Lasten des Schiffseigners. Wenn ein Schiff aus technischen Gründen oder wegen Unfalls nicht zur Verfügung steht, wird das frühestmöglich mitgeteilt. Die Haftung ist auf den Betrag von Charterrate und eventuellen Mitgliedsbeiträgen beschränkt. Schiffseigner erhalten das Schiff pünktlich und sauber am vereinbarten Hafen zurück. Wenn ein Schiff aus meteorologischen Gründen den vereinbarten Hafen nicht erreicht, wird das zum frühestmöglichen Zeitpunkt avisiert und der Fortgang täglich kommuniziert. Eventuell höhere Transferkosten gehen zu Lasten des Hessischen Lloyd. Wenn ein Schiff aus technischen Gründen oder wegen Unfalls nicht zur Verfügung steht, wird das frühestmöglich mitgeteilt.

Schiffseigner erreichen so verlässliche Auslastung und haben praktisch keinen eigenen Organisationsaufwand. Sie haben es mit seriösen Kaufleuten zu tun, die für klaren, im Detail abgesprochene Zahlungsströme stehen. Der Hessische Lloyd und seine Vorgänger veranstalten seit 2007 Seereisen und sind damit eine solvente und erfahrene Reederei. Aus dem Kreis der Teilnehmer bleiben immer potentielle Kunden und – bei Vereinen, die Schiffe eignen – Mitglieder bei den Eignern hängen. Wenn nicht im Eigeninteresse, sondern im Auftrag von Schiffseignern bereedert wird, ist Verbreiterung der Teilnehmerbasis ausdrücklich Hauptziel.