Marketing

Passgenaue Kommunikation

Marketing riecht nach arroganten Schnöseln mit dicken Krawattenknoten. Mit solchem Volk können Nautiker und Techniker wenig anfangen. Gleichwohl haben Schiffseigner neben nautischen und technischen Problemen auch allerhand Bedarf, „ihren Markt zu bearbeiten“. Viele Schiffseigner haben Probleme, ihre Zielgruppen zu erreichen und die Auslastung ihrer Schiffe hoch zu halten. Folge ist, dass Kosten unzureichend gedeckt sind, Mitarbeiter sich selbst ausbeuten und nötige Investitionsmittel nicht erwirtschaftet werden.

Der Hessische Lloyd verfügt über Marketing- und Kommunikationsexperten, die Eignern von Großseglern gern helfen, ihre Schiffe besser auszulasten und in der breiten Öffentlichkeit oder bei besonderen Zielgruppen besser dazustehen.

Der erste Schritt ist regelmäßig, den Wunsch von möglichen Mitseglern zu verstehen und ins Zentrum der Kommunikation zu stellen. Es geht nicht darum, ein wunderschönes Schiff oder einen Verein zu präsentieren. Sondern es geht darum, das Erlebnis „Segeln auf Großseglern“ zu vermitteln – und zwar so, dass die Wünsche und Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe befriedigt werden. Die Mitarbeiter des Hessischen Lloyd verfügen über den Werkzeugkasten des Marketing:

- Zielgruppen festlegen
- vorhandene Datenfriedhöfe zu früheren Mitseglern wiederbeleben
- Zielgruppengenaue Ansprache auf ausgewählten Kanälen
- Mitgliederkommunikation
- Homepage, Broschüren, Flyer, Plakate
- Imagefilme (Beispiel: Thor Heyerdahl- Video)

Unter Umständen kann es auch sinnvoll sein, die Art der angebotenen Reisen zu verändern. Es reicht oft nicht, nur allgemein eine Seefahrt anzubieten. Vielmehr müssen konkrete Personen, Programmpunkte, Dienstleistungen und Erlebniswelten zusammengeführt, glaubwürdig angeboten und konsequent verwirklicht werden. Für praktische Versuche steht der Hessische Lloyd als Reeder zur Verfügung: Gemeinsam werden Reisen von A bis Z konzipiert und dann experimentell vom Hessischen Lloyd veranstaltet.

Beim Marketing hapert es nicht nur bei Alltagsaufgaben. Wenn ein Schiff jählings hohe Sonderinvestitionen braucht, stellen Eigner mitunter fest, dass sie nicht auf einen breiten und soliden Fundus von Unterstützern in Behörden, Politik, Presse, Unternehmen und Verbänden zurückgreifen können. Wenn ein solcher Fundus bei Zeiten aufgebaut werden soll, erfordert das nicht nur Hilfe von Mitarbeitern des Hessischen Lloyd, sondern auch belastbares Engagement der Schiffseigner. Es kostet Zeit und setzt den Willen voraus. Wie es geht, verraten die hessischen Leut‘ gern: Bei der Pressearbeit, bei Identifikation von relevanten Entscheidern, Ansprache dieser Kontakte und der Pflege persönlicher Kontakte.

Da gutes Marketing in Cent und Euro messbar ist, ist die Beratung etwas wert. Die Mitarbeiter des Hessischen Lloyd bieten ihre Arbeit für sehr moderate Tagessätze an, die entweder in echtem Geld beglichen werden können oder durch Aufrechnung gegen Raten, wenn der Eignerverein dem Hessischen Lloyd ein Schiff verchartert.